Juli


Donnerstag 16.07.

Ende
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage, Eintritt frei



Donnerstag 16.07.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Zoo Hannover

Tudo Azul

Jazz goes Brazil mit eienm jungen Sextett aus Hannover und Hamburg



Donnerstag 23.07.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Zoo Hannover

Scarella & Friends feat. Alica Cibola

Urban Jazz mit einem Schuss Funk & Soul



Donnerstag 23.07.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage, Eintritt frei



Dienstag 28.07.

Beginn
19.00 Uhr

Ort
Bürgerpark Wunstorf

Marion & Sobo Band

Vokaljazz trifft auf Gypsy & Global Music
open air



Donnerstag 30.07.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Zoo Hannover

Ellingtones

Duke Ellington Tribute, garniert mit Pop, Rock & Soul-Hits in  jazzigem Gewand



Donnerstag 30.07.

Beginn
20.30 Uhr

Ort
Kulturpalast Linden

Linden Jazzsession

open stage, Eintritt frei



August


Freitag 14.08.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

„M“ Jazzgambenquartett

Der Gambist Martin Tschoepe wagt mit diesem Quartett eine Verbindung, die es bisher noch nicht gegeben hat: Viola da Gamba und Jazz. Bisher kennt man die Gambe nur aus dem Kontext der alten Musik und die wenigen Versuche die von zu meist Barockgambisten unternommen wurden in die moderne Musik vorzudringen, bleiben doch eher zaghaft und unbefriedigend. Martin Tschoepe, der als studierter Jazzkontrabassist und Gitarrist tief im Jazz verwurzelt ist, bringt die Gambe in die Gegenwart und in den Jazz. Die Gambe ist hierbei als Instrument absolut verkannt, denn sie kann sowohl in der Art einer Gi- tarre, eines Violoncellos als auch des Kontrabasses eingesetzt werden. Diese Vielseitigkeit macht sie interessant und ungewöhnlich; dabei geht Martin Tschoepe absolut neue Wege, was die musikalische und technische Nutzung des Instrumentes betrifft: Die Gambe wird neu entdeckt und neu erfunden. Stillistisch bewegt sich das Quartett im modernen melodischen Jazz ohne Angst vor der Berührung mit verschiedenen Stilistiken und dem freien Ausdruck der Musiker viel Raum gebend. Immer improvisierend auf dem Weg Bilder zu erschaffen und den Hörer in neue Klangwelten mitzunehmen.
Uli Orth – Saxofon, Flöte, Klarinette; Klaus Spencker – Gitarre; Johannes Keller – Kontrabass; Martin Tschoepe – Viola da Gamba



Sonntag 16.08.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Silke Eberhard & Nikolas Neuser Duo feat. Clara Däubler & Willi Hanne

Seit über 20 Jahren prägen die Saxophonistin Silke Eberhard und der Trompeter Nikolaus Neuser die progressive Berliner Jazzszene. Vom Trio I Am Three mit dem Schlagzeuger Christian Marien über das Nikolaus Neuser Quintett bis zur zehnköpfigen Formation Potsa Lotsa XL und das Hannes Zerbe Jazz Orchester wirkt das Künstlerpaar gemeinsam in unterschiedlichsten Ensembles mit. Ne- ben Eigenkompositionen spielen dabei auch zeitgemäße Deutungen der Werke von Charles Mingus und Eric Dolphy eine zentrale Rolle. Auch außerhalb ihrer festen Besetzungen suchen sie immer wieder die Verbindung zu anderen Kunstformen. In interdisziplinären Projekten treffen Improvisation und Komposition auf Tanz, Literatur und Bildende Kunst. Zu den wichtigsten Vorhaben der jüngeren Zeit zählen die Live-Taping- Auftritte mit dem Schweizer Grafiker und Plakatkünstler Niklaus Troxler. Regelmäßig sind sie bei bedeutenden internationalen Festivals wie dem Jazzfest Berlin oder dem Moers Festival zu erleben und arbeiten mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern wie Talibam!, Maggie Nicols oder Matthew Herbert zusammen. Im Frühjahr 2026 waren sie in Japan unterwegs und spielten dort mit einigen der profiliertesten Vertreter*innen der japanischen Improvisationsszene. Im zweiten Set komplettieren Clara Däubler (Kontrabass) und Willi Hanne (Schlagzeug) das Duo zu einem Quartett.


Sonntag 23.08.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Felix Petry Trio

In diesem zeitgenössischen Jazz–Trio treffen Musizierende mit individueller Klangsprache und reichem Erfahrungsschatz aufeinander. Die Grundlage des Repertoires bilden Originalwerke, in denen Einflüsse von Avantgarde, Folk und Modern Jazz hörbar werden. Das Programm umfasst sowohl freies Powerplay als auch bluesig erdige Kompositionen.
Felix Petry – Tenor Saxophone, Querflöte; Clara Däubler – Kontrabass; Willi Hanne – Schlagzeug, Perkussion



Freitag 28.08.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Marlene

Alexander Kranich

Tribute To Coco Schumann. »Ich bin ein Musiker, der im KZ war. Kein KZ-Insasse, der Musik macht«, hat Coco Schumann (1924-2018) stets betont. Während des Nationalsozialismus galt Jazz als »entartete Musik«, er spielte ihn trotzdem. Im März 1943 wird Coco Schumann denunziert und in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Er tritt der dort gegründeten Jazzband »Ghetto-Swingers« bei. Die Musik schützt Coco zunächst vor der Deportation in ein Vernichtungslager. 1944 kam er nach Auschwitz und machte auch dort weiter Musik. Er überlebte die Höllen des KZ und wurde nach dem Krieg der erste deutsche E-Gitarrist, machte mit Helmut Zacharias die ersten deutschen »Modern Jazz«-Aufnahmen und musizierte in einem Film von Heinz Erhardt. Alexander Kranich erzählt die Geschichte dieses Ausnahme-Gitarristen und wird bei dem Konzert die originale Gitarre Schumanns aus den 1940er Jahren spielen.



Freitag 28.08.

Beginn
20.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Coloured Tags

Die Musik von Coloured Tags entfaltet sich als offener Prozess zwischen spontaner Interaktion und unmittelbarer Erfindung. Aus feinen klanglichen Setzungen von Stimme, Holzbläsern, E-Gitar- ren, Bass und Schlagzeug entstehen vielschichtige Texturen, die sich zu energiegeladenen Kollektivimprovisationen verdichten und ebenso unvermittelt wieder auflösen. Dabei treffen expressive Gesten auf subtile Klangforschung, rhythmische Impulse auf freie, schwebende Räume. Von ephemeren Geräuschperlen bis zur elektroakustischen Abrissbirne ist alles möglich. Das Ensemble bewegt sich souverän zwischen Jazz, Neuer Musik und experimenteller Klangkunst und entwickelt dabei eine eigene, unverwechselbare Sprache. Ein Abend voller Überraschungen, Spannungsmomente und klanglicher Entdeckungen.
Sigrun Krüger – Saxophon, Klarinette; Marcel Reginatto – Saxophon, Flöte; Uwe Bade – Stimme, Gitarre, el; Wilson Novitzky – Gitarre, Bass; Ulrich R. Hoffmann – Schlagzeug, Percussion



Sonntag 30.08.

Beginn
18.00 Uhr

Ort
Tonhalle

Dadadüdeldü

„Dadadüdeldü“ beschreibt lautmalerisch und leicht selbstironisch das Konzept des Quintetts: Die fünf Musiker:innen Carolin Pook, Lars Däubler, Richard Häckel, Clara Däubler und Hannes Dunker setzen sich musikalisch mit dem vielfältigen Schaffen des Hannoveraner Ausnahmekünstlers Kurt Schwitters auseinander. Zeitgenössische Eigenkompositionen und freie Improvisationen bilden in- dividuelle Interpretationen von Schwitters’ Œuvre und zollen diesem Respekt. Ein Muss für Alle, die sich für Kurt Schwitters und/oder zeitgenössischen Jazz interessieren!